Satellit
Topo
Ocean
My Travel blog
Dorfen, Germany Current Location About Contact
29
May
Florianópolis, BR
Schwedenpause
Warum ich euch wohl einen Monat auf den nächsten Eintrag habe warten lassen? Richtig, ich war mal eben in Brasilien. Wieder zurück in Schweden, hatten zunächst andere Dinge, wie die Uni, Priorität. Jetzt ist es aber soweit!

Beginnen möchte ich mit unseren Haustieren, die man schon auch mal aus der Küche vertreiben muss! Es gibt sie also wirklich: Kleine süße Äffchen, die am liebsten mit an den Frühstückstisch sitzen würden ;)


Brasilien ist eine andere Welt. Schmerzlich erfährt man es daran, dass man mit fast niemanden reden kann. Den Unterschied zu Schweden macht nicht mein besonders gutes Schwedisch, sondern das besonders schlechte Englisch der Brasilianer. Das ist vor allem deshalb schade, weil jeder, immer und überall gerne mit einem redet. So bleibt mir nur „não falo português” und ein freundliches Lächeln sowie die Übersetzungskünste von Aline, die die Sprache inzwischen echt gut kann.


Expeditionen in die Wildnis durften natürlich auch nicht zu kurz kommen. So sind wir am ersten Tag die längsten „20 Minuten” meines Lebens zum Strand gewandert. Überhaupt sollte der Strand eine wichtige Rolle übernehmen. Florianopolis hat weit mehr als 40 davon und wir haben diese Herausforderung angenommen. Und trotz aller Anstrengungen (mal mit Bus, mal mit dem Mietwagen oder auch zu Fuß über Dünen, Felsen und durch sowas wie den Dschungel) haben wir nur einen Bruchteil der Strände besucht.


Aber natürlich hat Florianopolis noch viel mehr zu bieten als Strände – auch wenn sich einiges wiederum am Strand oder zumindest in der Nähe abspielt. So zum Beispiel das Surfen. Gäbe es einen besseren Ort um es mal selber zu probieren als die Hauptstadt der Surfer und den Strand von Barra? Die Antwort ist ganz klar nein. Unsere Versuche waren allerdings auch noch etwas zaghaft und trotz des besonders langen Anfängerbrettes nur von mäßigem Erfolg gekrönt. Surfen lernt man wohl doch nicht in eineinhalb Stunden!

Eine bessere Figur machten wir am nächsten Tag im Kajak. Mit einheimischem Guide ging es zu einen kleinen See im Süden der Insel. Von dort aus paddelten wir dann entlang des Ufers auf einen kleinen, verwunschenen Fluss zu dessen Ufer dicht bewachsen und reich an Blumen in allen Farben sind. So kannte ich das bisher nur aus Tropenhäusern… Die Realität ist aber größer und abwechslungsreicher! Das letzte Stück der Tour legten wir dann zu Fuß zurück und kamen an einen kleinen Wasserfall mit klarem Wasser und einem kleinen Becken. Klar, dass wir da gleich in die Fluten springen mussten. Zurück ging es dann auch wieder mit dem Kajak, was ein bisschen Muskelkater am nächsten Tag zur Folge hatte.


Früchte! Da bietet Brasilien eine riesige Vielfalt und sie sind eines der wenigen Lebensmittel, das hier wirklich billig ist. Wobei billig hier dennoch gut heißt! Die Ananas hat hier keinen nervigen Strunk, die Bananen sind kleiner und weniger süß und alles hat irgendwie ein paar Macken, ist aber geschmacklich deutlich besser und frischer als in Deutschland. An fast jeder Ecke bekommt man dann auch wirklich frische Fruchtsäfte oder Smoothies, alleine dafür lohnt sich die Reise schon :D



Zu guter Letzt noch ein wichtiger Hinweis für alle, die noch mehr über Brasilien lesen wollen: http://www.aline.istraveling.org/ wäre dann die Adresse der Wahl. Ich freue mich jedenfalls Mitte Juli mit Aline zusammen noch mehr von diesem riesigen Land zu sehen!

PS: Kaum wieder in Schweden, kann man hier auch den Sommer am - zugegeben - etwas kleineren Strand genießen.