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11
Feb
Docksta, SE
DIe Höga Kusten
Letztes Wochenende ging es das erste Mal weiter in den Norden. Noch weiter nördlich als Gävle? Ja genau! Wenn man Südschweden fragt, dann müssen wir in der tiefsten Wildnis gelandet sein (die fängt nämlich nördlich von Stockholm an!)... Ganz unrecht hatten sie damit nicht, aber das macht ja den Norden auch aus!

Unser Weg in den Norden führt uns in die Großstadt (immerhin ein Supermarkt, ein Baumarkt und zwei Tankstellen) Docksta. Die knapp 400 Einwohner zählende Stadt war der Ausgangpunkt für Expeditionen an der Höga Kusten und im Nationalpark Skuleskogen.

Die Landschaft ist geprägt von felsigen Bergkuppen, dichten Nadelwäldern, atemberaubenden Küsten und ruhigen Bergseen. Und in unserem speziellen Fall etwa 30 cm Schnee. Die sind mit Sicherheit auch der Grund, warum uns nie Menschen begegnet sind. Ein bisschen verrückt muss man wohl sein, um hier auf Wanderung zu gehen.



Da wird einem schnell klar, wandern im Tiefschnee wird ein kraftraubendes Abenteuer. So kam es dann auch, dass unsere "Wanderungen" eher kurze Touren wurden, die selten länger als 2 Kilometer waren. Aber auch für die kurze Distanz kann man mit Fotopausen und Spurensuche so einige Stunden aufwenden!



Mitten im gefühlten Nirgendwo (absolute Stille und auch kein Handyempfang :) ) findet man immer wieder Grillplätze und Schutzhütten. Absolut malerisch am Meer gelegen und meisten sogar mit einem Holzstall (an dem man sich jederzeit bedienen darf) ausgestattet.
Wer kommt im Sommer mit auf eine 40 km Wanderung (so lang ist der Höga Kusten Lenden, ein Wanderweg) mit Rucksack? Von Hütte zu Hütte?



Was man hier sieht, bedarf vielleicht ein paar erklärenden Worten: Es ist die felsige Küste (etwas nördlich des Nationalparks), der Strand und die Ostsee. Ja genau, das "offene" Meer. Zugefroren.



Zum Schluss noch viele Grüße von zwei warm eingepackten Wanderern ;)